300 Reais für uns beide, in einem Taxi, das wir uns mit einer anderen Dame teilten, die die ganze Fahrt über schlief. Wir sind immer diejenigen, die wach bleiben (wir wollen alles sehen), bis die Müdigkeit uns übermannt, und selbst dann kämpfen wir darum, die Augen offen zu halten. Und es gibt so viel zu sehen.
Wir kamen rechtzeitig in Macaió an, um in Richtung Aracajú, Bezirk Sergipe, weiterzufahren. Ursprünglich hatten wir vor, ein paar Tage in Macaió zu bleiben, aber wir beschlossen, weiterzureisen, und das war auch gut so. Macaió, einst eine wunderschöne Stadt (ich habe sie vor einigen Jahren auf einer Reise kennengelernt), ist heute nur noch der schönste Teil der Küste und von Ponta Verde, wo die Kokospalmen einst das Meer säumten, heute gibt es dort nur noch maßlose Hotelbauten und private Wohnanlagen. Die Palmen sind fast verschwunden und Ponta Verde ist heute eine Betonlandzunge. Die einst so schöne Küste ist übersät mit Strandbuden, Geschäften und Restaurants.
Aracajú hingegen hat uns positiv überrascht. Sauber (vielleicht die sauberste Stadt, die wir bisher gesehen haben), organisiert und modern. Eine schöne, gepflegte Strandpromenade mit einigen guten Restaurants, in denen wir das beste Fleisch der letzten Zeit gegessen haben. Schade, dass wir nur kurz geblieben sind.
Weiter ging es nach Salvador da Baía, wo wir nur eine Nacht in einem Hotel in der Altstadt verbrachten. Ein altes Kolonialhaus mit Holzböden, alten, hohen Holztüren, teuer und nichts Besonderes, aber mit einer ausgezeichneten Aussicht.
Der Vorteil, in der Gegend von Pleurinho zu sein, wo zu Zeiten der Portugiesen die gesamte Verwaltung, Justiz und Exekutive von Bahia angesiedelt war. Riesige und wunderschöne Kolonialpaläste, beleuchtet von den Lichtern des Weihnachtsfestes, das an diesem Wochenende stattfand.
Wir machten uns auf, um diesen wunderschönen Stadtteil von Salvador da Bahia zu erkunden und kennenzulernen.
Am nächsten Tag nahmen wir die Fähre zur Insel Itaparica (45 Minuten für 13 km), der größten Meeresinsel Brasiliens, die aufgrund ihrer Strände mit warmem und ruhigem Wasser als „Karibik von Bahia” bekannt ist. Sie ist auch für ihr Mineralwasser bekannt. 234 km² pure Schönheit.
Wir kehrten mit der Fähre (kostenlos für über 65-Jährige) nach Salvador zurück, um den Bus zu nehmen, da es auf der Insel nur wenige Transportmöglichkeiten gibt. Wir mussten etwa 6 Stunden warten, um unsere Reise fortzusetzen. Abfahrt um 22 Uhr, Nachtfahrt
Von einem Moment auf den anderen, aus heiterem Himmel, begann Alwin so stark zu zittern, dass er die Schnalle seines Rucksacks nicht mehr öffnen konnte. Mir war klar, dass er sehr krank wurde. Bei 38 °C Hitze zitterte er in seiner Jacke vor Kälte. Ich versuchte, die Reise abzusagen und ins Krankenhaus zu fahren, aber der Mann ist hart im Nehmen, und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es, als würde man gegen eine Wand kämpfen. Es gab keinen Weg! Selbst als das Fieber einsetzte und die Kälte in Hitze überging, wollte er nicht zum Arzt gehen. Da ich immer Medikamente dabei habe, überredete ich ihn, eine Tablette zu nehmen. Da bemerkte ich, dass ich meine Kreditkarte verloren hatte. Das hat gerade noch gefehlt! Ich suchte überall, wo ich zuvor gewesen war: Toilette, nichts, Kiosk, nichts, Selbstbedienung, nichts. Riesiger Busbahnhof, viele Menschen, nur mit viel Glück. Alwin erinnerte mich an die Apotheke, in der ich einen Lippenstift gekauft hatte (Alwin bekommt durch das Fieber wunde Lippen), und tatsächlich hatte die Verkäuferin die Karte aufbewahrt, die ich vor lauter Stress auf dem Tresen liegen gelassen hatte. Das war ein Schreck.
Trotz meiner Proteste setzten wir die Reise fort, ca. 10 Std im Bus. Ich verbrachte die Nacht besorgt und aus Angst vor etwas Ernstem, legte ihm feuchte Tücher auf die Stirn, um das Fieber zu senken, das zwei Tage lang anhielt, zusammen mit starkem Durchfall. Zum Arzt gehen?! Ausgeschlossen.( Zum Glück habe ich Medikamente vom die Schweiz, für fast alles dabei).
Wir blieben vier Tage in Eunapolis, bis er sich etwas erholt hatte. Eunapolis hat eine gute Infrastruktur, Ron sehr gute Spital, ist günstig und liegt 60 km von Porto Seguro und 70 km von Arraial da Ajuda entfernt, zwei sehr schönen und touristischen Orten in der Region Bahia, die am Ende des Jahres selbst für Europäer absurden Preise, haben, trotzdemist voller einheimische Touristen.
Hier bezahlt man fast alles in Raten, sogar eine Woche Urlaub am Jahresende oder zu Karneval. Normalerweise wird in 12 Raten gezahlt. Wenn wir etwas Teureres kaufen, wird uns oft gefragt, ob wir in Raten zahlen möchten. Selbst heute wurde ich beim Kauf von Busfahrkarten gefragt, ob ich in Raten zahlen möchte. Je nach Betrag kann man in 2, 3 oder bis 12 Raten zahlen.
Am dritten Tag, den 31 Dezembro, (als Alwin sich fast erholt hatte) fuhren wir mit dem Bus nach Porto Seguro.
Porto Seguro (sicherer Hafen) war das erste Land, das die Portugiesen bei der Entdeckung Brasiliens betraten. Dort befindet sich der erste Stein mit den Wappen Portugal, und auf der anderen seite die Kreuz des Ordens Avis, der die Ankunft markiert und die Zugehörigkeit des Landes zum Königreich Portugal signalisiert. Die ursprüngliche Kapelle São Bento sowie einige Häuser, die zur Zeit der Kaffeebaronen erbaut wurden.
Als wir 20 Seemeilen von dem Ort entfernt, an dem wir die Anker gelichtet hatten, die Küste entlang segelten, entdeckten die kleinen Schiffe ein Riff mit einem Hafen darin, sehr gut und sehr sicher, mit einer sehr breiten Einfahrt.
Pedro Alves Cabral . 22. April 1500
Wir fuhren mit der Fähre in einer 10-minütigen Fahrt nach Arraial da Ajuda, einem ebenfalls kolonialen Dorf mit einer großen Anzahl alter Gebäude, wo wir für ein spätes Mittagessen in einem sehr guten italienischen Restaurant Halt machten.
Das beste Brot bisher, ein hervorragender Caprese-Salat, ein phänomenales Steak Tartar und eine ebenfalls sehr gute Pasta vom Chefkoch. Je weiter wir nach Süden kommen, desto mehr wird uns bewusst, wie sehr sich dieses Land insgesamt unterscheidet, sogar in der Qualität des Essens.
Wir fuhren mit der Fähre zurück nach Porto Seguro, wo überall Vorbereitungen für Silvester zu sehen waren. Aber nicht vor ein feine Kakaodrink.
Nach einer Weile und da es noch früh war, legten wir uns mit einer Decke auf den Rasen im Garten und ruhten uns aus. Alwin, der noch etwas müde war, schlief schließlich ein. Ich hielt Wache und las ein wenig. Man kann nicht beide schlafen lassen, hier weiß man nie.
Als Alwin aufwachte, waren wir bereits von Menschen und Ständen mit Straßenverkäufern umgeben. Wir fanden einen Platz auf der Mauer mit Blick auf das Meer und blieben dort, während die Menschenmenge immer größer wurde. (Später erfuhren wir im Fernsehen, dass zum Jahresende etwa 150.000 Menschen vor Ort waren).
Musik, Party, Tanz! Die Brasilianer sind fröhlich, kontaktfreudig und teilen gerne. Mehrmals während dieser Reise wurden wir, immer wieder, zum Essen und Trinken eingeladen. Auch heute am Strand, und hier auf dem Fest.
Ich habe den Uber im Voraus (2 Tage) gebucht, damit wir das Neue Jahrfest in Porto Seguro verbringen und dann nach Eunapolis zurückkehren können. Die Fahrt wurde für 1 Uhr bestätigt. Um 0:45 Uhr waren wir am Treffpunkt. Um 1:07 Uhr wurde die Fahrt storniert, um 2:30 Uhr waren wir zu Fuß auf dem Weg zum Busbahnhof, nachdem wir mehrere vergebliche Versuche unternommen hatten, einen Fahrer zu finden. Ein guter Start ins neue Jahr!!!
Prosit
Nach Drei Stunden Wartezeit fanden wir endlich einen Transport zum Hotel in Eunapolis. Es hat sich gelohnt, dass wir als 65-Jährige Vorrang beim Kauf der Fahrkarte hatten, denn bei den mehreren hundert Menschen, die warteten, hätten wir den ersten Bus sicher nicht bekommen. Wir kamen todmüde und ohne Schlaf im Hotel an. Nach einer Dusche und einem guten Frühstück schliefen wir wie Babys.
e guts neus 2026
Caminhando no 2026
Ás 5,50h já estava a velha carrinha Volkswagen (anos 70) á porta da pousada. O motorista estava de acordo e fazia boa parelha com a carrinha. Provavelmente o primeiro carro que comprou, no tempo em que o Brasil produzia milhares de Volkswagen ao ano.
Fomos os primeiros a entrar, e fomos recolhendo pessoas ao longo dos primeiros kilometros. Tudo mulheres que se deslocam para o trabalho na cidade de Porto Calvo, uma cidade situada numa colina e a maior desta região com uma infraestrutura de base relativamente boa. Tem o melhor hospital da região, tirando Macaió que é a capital de destrito.
Ao chegar a Porto Calvo, tivemos que negociar conexão para Maceió de onde partem os Autocarros interdestritais.
300 reais por os dois, em Taxi partilhado com outra senhora que dormiu a viagem toda. Nós somos sempre os que ficam acordados, (queremos ver tudo), até o cansaço vencer, e mesmo assim brigamos para manter os olhos abertos. E tem tanto para ver.
Chegamos a Macaió a tempo de embarcar, direção Aracajú, destrito de Sergipe. Inicialmente tinhamos pensado em ficar uns dias em Macaió, mas dicidimos seguir viagem, e ainda bem. Macaió outrora lindíssima cidade, ( conhecí numa viagem há alguns anos) hoje a parte mais bonita da orla e da Ponta verde, onde os coqueiros beiravam o mar hoje é só construção desmedida de hoteis e condomínios privados. As Palmeiras quase desapareceram e a Ponta Verde é hoje ponta de Betão. A então linda orla está minada de barracas, lojas e restaurantes.
Aracajú em compensação surpreendeu positivamente. Limpa, ( talvez a cidade mais limpa por onde já passamos), organizada e moderna. Uma beira mar bonita bem cuidada, com alguns bons restaurantes, onde comemos a melhor carne dos ultimos tempos. Pena que ficámos pouco tempo.
Seguimos para Salvador da Baía, onde ficámos sómente uma noite, num hotel da cidade antiga. Antiga casa colonial com pavimentos em madeira, antigas e altas portas também de madeira, caro e nada de especial, mas com uma vista excelente.
A vantagem de estar na zona do pleurinho, onde no tempo dos Portugueses estava instalada toda a administração, justiça, e poder executivo da Baía. Imensos e lindos palacetes coloniais, iluminados pelas luzes da festa de Natal a decorrer nesse fim de semana.
Saímos para explorar e conhecer um pouco deste lindíssimo quarteirão de Salvador da Baía.
No dia seguinte apanhamos o ferry para a ilha de Itaparica, (45min, para 13km ), a maior ilha maritima do Brasil, conhecida como o Caribe Baiano, derivado ás suas praias de águas cálidas e mansas. Também conhecida pelas águas minerais. 234km2 de pura beleza.
Voltamos a Salvador no Ferry ( grátis para mais de 65 anos) para pegar o Ónibus, pois a viagem na ilha tem poucas possibilidades de transporte. Tivemos que esperar cerca de 6h para seguir viagem. Embarque ás 22h, viagem nouturna
De um momento para o outro,oe assim do nada, o Alwin começa a tremer incontrolavelmente ao ponto de não conseguir abrir a fivela da mochila. Foi claro para mim, que ele estava a ficar bastante doente. Num calor de 38°C, ele de casaco, tremia de frio. Tentei anular a viagem e ir no hospital, mas o homem é duro na queda e quando mete uma na cabeça é como bater num muro. Não houve meio! Nem quando a febre chegou e o frio passou a calor, ele quiz ir no médico. Como trago sempre medicamentos lá o convenci a tomar um comprimido. Foi quando me dei conta de ter perdifo o cartão de crédito. Só faltava mais essa! Fui procurar onde estive antes, WC, nada, Kiosk, nada, selfservice, nada. Rodoviária enorme, montes de gente, só mesmo com muita sorte. O Alwin lembrou da Farmácia onde fui comprar um baton labial, ( ele rebenta-lhe os lábios com a febre), e realmente a moça tinha guardado o cartão que eu com o stress, esqueci encima do balcão. Chegou para o susto.
Apesar dos meus protestos, seguimos viagem cerca 10h de Autocarro. Passei a noite preocupada, com medo de algo grave, e a por-lhe panos molhados na testa, para baixar a febre que perdurou por 2 dias junto com forte diarreia. Ir ao médico?! Para ele é fora de questão. (Vale que trago medicamentos para tudo).
Ficámos em Eunapolis 4 dias até ele se recompor um pouco mais.
Eunapolis, tem uma boa infraestrutura, é barato, fica a 60km de Porto Seguro e 70km de Arraial da Ajuda, dois locais muito bonitos e turisticos na Região Baiana, que no fim do ano enchem de turistas, apesar dos preços absurdos, até para Europeus.
Fomos no terceiro dia, (com o Alwin quase recomposto), de autobus, visitar Porto Seguro.
Porto Seguro ( sichern Hafen) foi a primeira terra pisada pelos Portugueses aquando da descoberta do Brasil. Aí se encontra o primeiro marco em pedra com o brasão de armas de Portugal, e do outro lado a cruz da ordem de Avis, marcando assim a chegada, e assinalando a pertença das terras ao reino de Portugal. A capela original de São Bento, assim como algumas casas construídas no tempo dos Barões do café.
E velejando nós pela costa, na distancia de 20 léguas do sitio onde tinhamos levantado ferro, acharam os navios pequenos um recife com um porto dentro, muito bom e muito seguro, Com uma mui larga entrada
Pedro Alves Cabral . 22 de Abril de 1500
Frutos na cidade velha de Porto Seguro
Passamos com o Ferry numa viagem de 10min para Arraial da Ajuda, uma aldeia também colonial, com um grande numero de construções antigas, onde parámos para um tardio Almoço num restaurante Italiano muito bom. O melhor pão até agora, uma salada caprese de gritos, um bife tartar fenomenal, e uma pasta feita pelo Chef também muito boa. Á medida que vamos descendo vamo-nos dando conta do quanto este país difere no seu todo, até na qualidade da comida.
Voltamos com o Ferry de novo para Porto seguro, os preparativos para o reveillon eram evidentes por todo o lado. Depois de algum tempo, cançados, e como ainda era cedo, acabámos por, colocar uma manta no relvado do jardim, e descansar as pernas. O Alwin ainda um pouco, fraco acabou por adormecer. Eu montei a guarda, lendo um pouco. Não dá para que os dois possam dormir, aqui nunca se sabe.
Quando o Alwin acordou estávamos já rodeados de gente e de barracas com vendedores ambulantes. Arranjamos lugar na muralha que dá para o mar, e aí ficámos enquanto a multidão foi ficando cada vez maior.(Soubemos depois pela televisão que estavam ao final do ano cerca de 150 mil pessoas no local). Musica, festa, dança! Os brasileiros são alegres, de fácil contato e gostam de repartir. Várias vezes ao longo desta viagem fomos convidados para comer e beber. Hoje de manhã na praia e aqui também.
Reservei o Uber com antecedência, (2 dias), para podermos passar o ano em Porto Seguro, e depois voltarmos para Eunapolis. Confirmada a viagem, para a 1h. Ás 0,45h estávamos no local de encontro. Á 1,07h foi-nos anulada a viagem, ás 2,30h estavamos a pé a caminho da Rodoviária, depois de várias tentativas vãs para arranjar motorista. Um bom começo de ano!!!
3h de espera e lá conseguimos arranjar transporte para o Hotel em Eunapolis. Valeu a prioridade dos 65 anos, para tirar o bilhete, pois com as várias centenas de pessoas que esperavam, de certeza que não iamos conseguir apanhar o primeiro Ónibus. Chegamos ao Hotel, mortos de cansaço, e sem dormir. Depois de um duche e de um bom café da manhã, dormimos que nem bébés.
Boa noite e bom ano 2026










































































































1 Kommentare:
Feliz 2026!!
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